Dr. Klaus Peters
Auf der Boule-Spielanlage am Brauhaus am Ring wurde am Samstag, 13.06.2009, um 10 Uhr bei Sonnenschein aus wolkenlosem Himmel das 3. Vergleichsturnier zwischen dem Boule Club Feldhausen und dem Boule-Spielkreis der Kolpingsfamilie Kirchhellen gestartet. Gastgeber war diesmal wieder der Kirchhellener Boule-Spielkreis. Das Brauhaus hatte die Benutzung des Biergartens gestattet und Bier und Gulaschsuppe geliefert. Kaffee und Kuchen spendierten um das leibliche Wohl der Turnierteilnehmer und Zuschauer besorgte Damen aus dem Kreise der Gastgeber.
Auf dem Bolzplatz neben dem Boule-Spielplatz durften die 6 erforderlichen Spielfelder abgegrenzt werden. Nach der Begrüßung durch Hans-Dieter Hallmann, den neuen Kolpingvorsitzenden, traten beide Mannschaften mit je 6 Doubletten an, d. h. mit je 6 Teams aus 2 Spielern auf der „Feldhausener Seite“ und auf der „Kirchhellener Seite“. Gespielt wurde nach den Regeln des Deutschen Petanque-Verbandes, wo das sog. „Schweizer System“ bei Meisterschaften und Qualifikationen angewandt wird. Hierbei ergeben sich nach 5 Spielrunden, wobei keine Paarung zwischen den verschiedenen Doubletten ein zweites Mal vorkommen darf, nach der Bewertung der Anzahl errungener Siege und der dabei gewonnenen Pluspunkte automatisch die Turniersieger und die Reihenfolge der weiterhin zu vergebenden Plätze.
Der Wettkampf verlief wieder in ungezwungener, sehr freundschaftlicher und sportlich fairer Atmosphäre. Bereits gegen 16 Uhr standen die Ergebnisse fest. Johannes Ovelgönne von der Turnierleitung gab die Sieger bekannt, und Turnierorganisator Rudolf Steinmann überreichte die Urkunden: Den ersten Platz errang die Doublette Alfred Barkow und Bernd Rottmann vom Boule-Spielkreis der Kolpingsfamilie Kirchhellen mit 5 Siegen, also ohne Niederlage, und 26 Punkten. Der zweite Platz ging an die Doublette Jürgen Both und Willi Paschen vom Boule Club Feldhausen mit 3 Siegen und 16 Punkten. Dritte wurden Josef Mühlenbrock und Josef Ebert, ebenfalls vom Boule Club Feldhausen, mit 3 Siegen und 11 Punkten. Mannschaftssieger wurde der Boule-Spielkreis der Kolpingsfamilie Kirchhellen mit insgesamt 18 Siegen. Der Boule Club Feldhausen errang 12 Siege.
Gewonnen aber haben letztlich alle Teilnehmer. Denn ein spannendes und mit höchstem Einsatz und Können geführtes Spiel in geselliger Runde und bei herrlichem Sommerwetter war herzerfrischend und ließ den Ausgang zweitrangig erscheinen. Ergebnisse:
Mannschaftswertung:
1.Boule-Spielkreis der Kolpingsfamilie Kirchhellen 18 Siege, +4 Pkt. Diff.
2.Bule-Club Feldhausen 12 Siege -18 Pkt. Diff.
Einzelwertung
1. Alfred Barkow/Bernd Rittmann 5 Siege +26 Pkt. Diff.
2. Jürgen Both/Willi Paschen 3 Siege +16Pkt. Diff.
3.Josef Mühlenbrock/Josef Ebert 3 Siege +11Pkt. Diff.
4.Rita Sühling/Franz-Josef Jahnknecht 3 Siege +8 Pkt. Diff.
5.Manfred Ritter/Eberhard Sobotta 3 Siege +3 Pkt. Diff.
6.Willi Backhaus/Erioch Rolef 3 Siege +2 Pkt. Diff.
7.Bernd Kolkenbrock/ Hans-Josef Luerweg 3 Siege -4 Pkt. Diff.
8.Franz Theißen/Dieter Rose 2 Siege 0 Pkt. Diff.
9.Rudolf Steinmann/ Heinz-Georg Winkler 2 Siege -3 Pkt. Diff.
10.Robert Gamon/Dr. Klaus Peters 2 Siege -26 Pkt.
11.Hermann Gahlen/Willi Fontein 1 Siege -28 Pkt.
12.Heinrich Kahlen/ Felix Kleine-Besten 0 Siege -19 Pkt.
Bilder Boule Vergleichsturnier 2009
Kolpingzeltlager auf Hof Terwellen
170 Kinder und 90 Väter bezogen am Fronleichnamstag das Zeltlager in Gladbeck-Zweckel auf dem Hof Terwellen.
Traditionell nahmen die Teilnehmer zuerst an dem Fronleichnahmsgottesdienst teil, bevor es dann mit einem Zwischenstop auf dem Hof Overgünne, wo zu Mittag gegessen wurde, zum Hof Terwellen ging. Wettermäßig sah es zuerst nicht so gut aus, aber als man die Zelte aufbaute, klarte es auf und es herrschte herrliches Sommerwetter.
Das Orga-Team vollbrachte wieder eine Glanzleistung, so dass an den 3 Tagen keine Langeweile bei Kindern und Vätern aufkam und niemand hungern musste. Die vielen hungrigen Mäuler wurden mit mehr als 100 kg Sauce Bolognaise und 40kg Nudeln gestopft, aber es wurden auch ca. 1000 Stück Fleisch und 400 Würstchen verspeist. Die vielen Brötchen und andere Speisen sowie unmengen Getränke bleiben hier unerwähnt
Der Mittelpunkt des Lagers war eine Strohburg mit einem Labyrint. Alle Spiele standen unter dem Motto des Lagers, ein echter Zauberer sorgte am ersten Abend für Kurzweil. Ein Highlight des Zeltlagers bildete natürlich - wie in den vergangenen Jahren - das Lagergericht mit einem Lagerknast. Wer gegen die Lagerordnung verstößt muss sich vor dem Gericht verantworten.
Wie in jedem Jahr heißt es wohl wieder, dieses Zeltlager ist nicht zu toppen, aber wie heißt es so schön...erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Leider nur 15 Frauen und Männer waren bei dem interessanten Vortrag der Eheleute Stienen-Dreier im Pfarrheim anwesend. Das Ehepaar war drei Monate im Auftrag des Weltkirchenrates in Palästina.
Sie waren als Beobachter in dieser Gegend, wohnten bei palästinensischen Familien und konnten einmal aus einer anderen Perspektive berichten. Große Teile Palästinas (= die Westbank) sind militärisches Sperrgebiet und mit vielen israelischen Siedlungen übersät. Auf dem Gebiet Palästinas leben ca. 450.000 zum Teil schwerbewaffnete Israelis in Siedlungen.
Das Ehepaaar berichtete über die großen Schwierigkeiten - belegt durch viele heimlich aufgenommenen Bilder-, denen die einheimische Bevölkerung ausgesetzt ist. Die Bilder zeigen auch die Wirklichkeit über die Grenzmauer, die sich zum größten Teil nicht auf der wirklichen Grenze befindet, sondern auf Palästineser-Gebiet und die Bauer von ihren Feldern und Olivenhainen trennt und teilweise auch von ihren Wasserquellen.
Auch die vielen, über das ganze Land verteilten Checkpoints, schränken die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung ein.
Die Gruppen des ökumenischen Friedensdienstes bestehen aus jeweils 4 Personen unterschiedlicher Nationalität. Sie haben nur den Status von Beobachtern, die den Israelis gegenüber durch besondere Kleidung auch als solche gekennzeichnet sind. Sie berichten der UNO und dem Weltkirchenrat. Sie bleiben nur jeweils 3 Monate, weil die Visa nicht länger ausgestellt werden.
Zeltlager „Väter und Kinder“ der Kolpingsfamilie
74 Väter und 160 Kinder machten sich, nachdem sie an der Messe am Kloster und der anschließenden Prozession teilgenommen haben, auf den Weg zum Hof Terwellen in Gladbeck. Eine Mittagspause legten sie auf dem Hof Overgünne an der Hackfurtstraße ein. In der Mitte des Zeltlagers war aus Strohballen eine riesige Piratenburg mit einem Adlernest aufgebaut worden. Von dort aus können die „Feinde“ schon von weitem erblickt werden. Nachdem die Zelte bezogen waren, wurde das Lagerkreuz errichtet und neben der Kolpingfahne die Piratenfahne gehisst.
Die vielen hungrigen Mäuler wurden mit Unmengen Nudeln und Soßen gestopft (40kg Bolognaise und 70 kg Nudeln) , beim Frühstück wurden 450 Brötchen vertilgt. Ein riesiger Fallschirm hängt an einem Kran und dient als Dach für den „Speisesaal“.
Abends wird gemeinsam am Lagerfeuer zu den Klängen mehrerer Gitarren gesungen. Am Samstag findet die traditionelle Lagerolympiade statt.
Die großen und kleinen Piraten vertreiben sich die Zeit mit Volleyball- und Fußballspielen , oder auch unter Aufsicht beim Luftgewehr schießen.
Wer sich nicht an die Lagerordnung hält, muss vor das Lagergericht und eventuell auch in den Lagerknast.
Präses Pastor Manfred Stücker hat es sich natürlich nicht nehmen lassen das Piratenlager zu besuchen.



